Plattformlift und Rollstuhllift
Wer im Rollstuhl sitzt oder auf einen Rollator angewiesen ist, braucht keine Sitzfläche, sondern eine befahrbare Plattform. Sie fährt mitsamt Hilfsmittel die Treppe hinauf.
Unverbindlicher Richtwert inklusive Montage, innen wie außen. Der Preis hängt von Plattformgröße, Treppenverlauf und Tragkraft ab.
Wann ein Plattformlift die richtige Wahl ist
- Die Person bleibt während der Fahrt im Rollstuhl sitzen.
- Umsetzen auf einen Sitz ist nicht möglich oder zu beschwerlich.
- Es sollen auch Lasten transportiert werden, etwa ein Rollator oder Einkäufe.
Der Platzbedarf ist der entscheidende Punkt
Ein Plattformlift braucht deutlich mehr Raum als ein Sitzlift. Die Treppe sollte in der Regel mindestens etwa einen Meter breit sein, damit die Plattform sicher fährt und im eingeklappten Zustand niemanden behindert. Ob es bei Ihnen passt, lässt sich seriös nur vor Ort beurteilen — genau dafür ist der Beratungstermin da.
Für wenige Stufen: der Hublift
Müssen nur wenige Stufen überwunden werden, etwa am Hauseingang, ist ein Hublift meist die günstigere und platzsparendere Lösung. Er fährt senkrecht statt entlang der Treppe. Erwähnen Sie im Gespräch, wie viele Stufen es genau sind.
Brandschutz und Fluchtwege
Im Mehrfamilienhaus ist das Treppenhaus meist Fluchtweg. Ein Plattformlift darf ihn nicht unzulässig verengen. Fachbetriebe kennen die Anforderungen und klären das mit — im Zweifel ist auch die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft nötig.
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Alle Preisangaben sind unverbindliche Richtwerte und ersetzen keine individuelle Beratung. Angaben zu Zuschüssen nach § 40 SGB XI sind unverbindlich; über die Bewilligung entscheidet Ihre Pflegekasse.